Samhain – Jahreskreisfeste Räucherung
Dunkel, still, zwischen den Welten: Samhain markiert im Jahreskreis den Übergang in die Tiefe des Winters. Es heißt, in dieser Nacht sei der Schleier zur Geisterwelt besonders durchlässig. Diese Räucherung ist dafür gemacht, den Raum zu klären, eine dichte, rituelle Atmosphäre aufzubauen und den Moment bewusst zu rahmen – für Erinnerung, Ahnenarbeit und das respektvolle Innehalten am Schwellenpunkt des Jahres.
Samhain – Übergang in die dunkle Jahreszeit:
Samhain ist ein Jahreskreisfest, das traditionell um den 31. Oktober begangen wird. Es markiert den Übergang von der hellen in die dunkle Jahreszeit und gilt als Abschluss des landwirtschaftlichen Jahres.
In vielen europäischen Traditionen stand Samhain für Rückzug, Innenschau und Loslassen. Die Natur zieht sich zurück, Ernten sind eingebracht, und der Fokus richtet sich auf Ruhe und Vorbereitung auf den Winter.
Samhain ist kein festes Kalenderdatum, sondern orientiert sich an Jahreszeit, Mondphase und regionalen Bräuchen. Natürliche Rituale wie das Räuchern von Pflanzen oder das Entzünden von Lichtquellen begleiteten diesen Übergang.
Heute wird Samhain vor allem als kulturelle und naturbezogene Tradition verstanden, die den Wandel im Jahreslauf bewusst macht.